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ADAC: Verkehrsfreigabe der höchsten Brücke der Welt in Frankreich
Am Fr., 17. Dez., wurde in Frankreich auf der Autobahn A 75 (Clermont-Ferrand – Beziers) die rund 40 Kilometer lange Umfahrung von Millau für den Verkehr freigegeben.
Herzstück der neuen Strecke ist der 2.460 Meter lange und bis zu 343 Meter hohe „Viadukt von Millau“. Der Viadukt, eine Konstruktion des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster, überspannt das tief eingeschnittene Tal des Flusses Tarn in den südfranzösischen Cevennen. Er ruht auf sieben Pylonen und gilt als Meisterwerk der Technik. Die Bauzeit betrug gut drei Jahre.
Für die Fahrt über die Brücke muss eine Maut bezahlt werden. Diese beträgt für einen Pkw 4,90 Euro (im Sommer 6,50 Euro), für ein Gespann 7,30 Euro (im Sommer 9,70 Euro) und für ein Motorrad ganzjährig 3,20 Euro. Da die A 75 ansonsten aber gebührenfrei ist, fällt die Brückenmaut nicht nicht allzu sehr ins Gewicht.
Mit der Freigabe des Viadukts verkürzt sich die Fahrtzeit von Clermont-Ferrand zur Mittelmeerküste erheblich. Durch die neue Verbindung gewinnen Autofahrer bei normaler Verkehrslage etwa 30 Minuten, in den Stoßzeiten am Wochenende sogar bis zu vier Stunden.
Der Viadukt ist zudem von überregionaler Bedeutung. Die nun fast durchgehend fertiggestellte A 75 (Clermont-Ferrand – Beziers) ist zusammen mit der A 10 (Paris – Orleans) und der A 71 (Orleans – Clermont-Ferrand) für Fahrten aus dem Großraum Paris an die französische Mittelmeerküste eine echte Alternative zur oft stark überlasteten A 7 (Lyon – Marseilles). Zu einer durchgängigen Autobahnverbindung fehlen nur noch 12 Kilometer bei Lodeve sowie rund 18 Kilometer am Autobahnende zwischen Pezenas und Beziers. Diese Lücken sollen bis Ende 2005 geschlossen werden.
Weitere Informationen zum Viadukt finden Sie auf der Homepage der Baugesellschaft unter
www.leviaducdemillau.com (französisch und englisch). |
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Geschrieben von ADAC
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Freitag, 17. Dezember 2004
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