Die »Pfiffikuskinder« besuchen das Schloßgespenst Friedrich
Burg Abenberg
Die Abschlußveranstaltung des Wendelsteiner AWO-Kindergartens »Pfiffikus« zum
Mittelalterprojekt fand auf der Burg Abenberg statt.
Nachdem sich unsere Kindergartenkinder etliche Wochen intensiv mit dem Mittelalter beschäftigt hatten, begaben wir uns mit vielen Pferdestärken und großen Karossen, bei strahlendem Sonnenschein zur Burg Abenberg.
Mit Gänsekiel und Tusche hatten wir auf Pergament geheimnisvolle Schriftstücke angefertigt die uns Hinweise auf einen versteckten Schatz auf besagter Burg lieferten. So machten sich anno domini 2007 edle Damen und tapfere Ritter auf eine geheimnisvolle Reise in eine andere Zeit.
Zu Gast bei Burggespenst Friedrich, der im 12. Jahrhundert auf Burg Abenberg als Graf Friedrich II. regierte, erfuhren die Kinder viel Interessantes über eine mittelalterliche Burg.
Spielerisch erlebten wir das Mittelalter. Wir übten vornehmes Schreiten und huldvolle Begrüßungen.
Ein schwerer Ritterhelm und ein Kettenhemd zeigten den beschwerlichen und gefährlichen Alltag der Ritter. Warum hatten die Ritter Wappen? Was ist ein Plumpsklo? Wie wurde man eigentlich Ritter? Antwort auf diese und viele andere Fragen lieferte uns Friedrich das Schlossgespenst auf spielerische Weise.
Leider ließ er sich nicht ein einziges Mal blicken, aber nach 800 Jahren sieht er wahrscheinlich auch etwas mitgenommen aus.
Zum guten Schluss unserer Reise musste noch ein Schatz gefunden werden.
Aber pfiffige "Pfiffikuskinder" meisterten auch diese Aufgabe mit
gebührendem Eifer.
Danach machte sich die erlesene Hofgesellschaft wieder auf den Rückweg nach Wendelstein.