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Sperr-Notruf 116 116 startete Betrieb am 1. Juli 2005
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In Deutschland nimmt der weltweit erste Sperr-Notruf 116 116 wie geplant am 1. Juli 2005 seinen Betrieb auf. Unter der einheitlichen Rufnummer 116 116 können ab 1. Juli 2005 ec- und Kreditkarten, Handys, Mitarbeiterausweise und weitere elektronische Berechtigungen 24 Stunden am Tag gesperrt werden, sofern die Herausgeber dieser Medien ihren Kunden diesen Schutz anbieten wollen.
Zu den Unternehmen, die bereits zur Einführung des neuen Sperr-Notrufs dabei sind, gehören die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe mit ec- und Kreditkarten, die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit ec- Karten, American Express mit dem gesamten Kreditkartenprogramm, EURO Kartensysteme (mit MasterCard) und arvato direct services - Bertelsmann mit ihren Mitarbeiterausweisen. Kunden und Mitarbeiter dieser Unternehmen können somit ab dem 1. Juli im Notfall die genannten Karten und Medien über die einheitliche Rufnummer 116 116 sperren lassen.
Weitere Unternehmen werden in Kürze folgen, dort laufen derzeit noch die Prüfungen für eine Teilnahme am Sperr-Notruf. Die bekannten Sperr-Nummern der teilnehmenden Unternehmen bleiben weiterhin erreichbar. Kunden wird empfohlen, sich direkt beim Herausgeber ihrer Karten und Medien zu erkundigen, ob diese zukünftig über die 116 116 gesperrt werden können. Eine Ausweitung des Sperr-Notrufs auf Krankenkassenkarten, Kundenkarten sowie Online-Berechtigungen ist vorgesehen.
Mit der termingerechten Einführung des Sperr-Notrufs am 1. Juli 2005 wurden die Zuteilungsauflagen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) erfüllt, die die Rufnummer im Dezember 2005 dem Sperr e.V. zugeteilt hat. Der Sperr e.V. (www.sperr-notruf.de) als Initiator und Förderer des Sperr-Notrufs wird von einem breiten Netzwerk aus Wirtschaft, Politik und Verbänden gefördert.
Die Nutzung der 116 116 ist aus dem Inland gebührenfrei. Bei Anruf aus dem Ausland über +49 116 116 fallen die entsprechenden Verbindungskosten nach Deutschland an. Zur 100-prozentigen Erreichbarkeit, vor allem aus dem Ausland, steht in der Anfangsphase zusätzlich neben der 116 116 die Berliner Rufnummer 030 – 4050 4050 bereit. Die über den Sperr-Notruf eingehenden Anrufer werden an die jeweils zuständigen Herausgeber von elektronischen Berechtigungen weitergeleitet, erst dort erfolgt dann die eigentliche Sperre der zu schützenden Medien. Eine vorherige Registrierung von Kundendaten und Passworten beim Sperr-Notruf ist für Kunden somit nicht erforderlich.
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| Gedruckt im meier-Magazin |
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Geschrieben von Sperr e.V.
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Dienstag, 02. August 2005
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