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Home > Vereine & Kultur > Bergwanderung vom 16.9. - 20.9.11 in Haus im Ennstal



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Zimmerei Gebhard

Bergwanderung vom 16.9. - 20.9.11 in Haus im Ennstal





Die Wander- und Wintersportabteilung des TSV Wendelstein fuhr vom Freitag 16. bis Dienstag 20. September 2011 nach Haus im Ennstal mit 43 Personen. Die Reisegruppe startete mit einem Bus unter der Leitung unseres altbewährten Fahrers Rolf Richter mit Ehefrau Maren, am 16.09. um 7 Uhr vom Parkplatz des TSV Wendelstein in Richtung München, mit beiden war die Gruppe auf 45 Wanderer an gewachsen.


1.Tag – Die Wander- und Wintersportabteilung des TSV Wendelstein fuhr vom Freitag 16. bis Dienstag 20. September 2011 nach Haus im Ennstal mit 43 Personen. Die Reisegruppe startete mit einem Bus unter der Leitung unseres altbewährten Fahrers Rolf Richter mit Ehefrau Maren, am 16.09. um 7 Uhr vom Parkplatz des TSV Wendelstein in Richtung München, mit beiden war die Gruppe auf 45 Wanderer an gewachsen. Gegen 9 Uhr 45 war Zeit zu einer Kaffeepause mit verschiedenen, selbstgebackenen Kuchen und Wurstwaren mit allem Zubehör. Um 10 Uhr 30 ging es zügig weiter über Salzburg, bis zur Ausfahrt Eben, dann weiter nach Filzmoos bis Ramsau (1135 m) zum Parkplatz Rittisberg, den wir gegen 12 Uhr 30 erreichten. Schnell waren zwei Wandergruppen aufgestellt, die sich auf getrennten Wegen zur Eingehtour aufmachten. Die erstere wanderte gegen 13 Uhr mit 23 Personen auf dem Weg 615 Richtung Edelbrunn zum Dachsteinhaus (1398 m), Weg Nr. 10, dann weiter zur Brandalm (1638 m) und ohne Rast wieder bergab zum Alpengasthof Edelbrunn (1333 m).
Die Gruppe zwei, mit 22 Teilnehmern begann ebenfalls gegen 13 Uhr einen sanfteren Anstieg. Der Panoramaweg Nr.1 führte zuerst am Hang entlang am Brückenhof vorbei zum Rösslhof, weiter zum Knoll (1135 m), Ein kurzer Anstieg auf dem Weg Nr. 6 zum Lärchenhof, am Kramlhof vorbei zum Alpengasthof Edelbrunn (1333 m). Das Traumwetter lud zur Rast auf der Terrasse ein. Gleiches war auch der Gruppe Nr. 1 beschieden. Gemeinsam machten sich dann beide Gruppen auf den Weg nach un-ten zum Bus. Danach fuhren wir weiter nach Haus im Ennstal (772 m).
Schnell war im Dorfhotel ***„Kirchenwirt“ eingecheckt, alle waren mit Haus, Unter-kunft und dem redegewandten Wirt Franz, wie auch letztes Jahr, sehr zufrieden. Das Abendessen um 19 Uhr, war die Wahlmöglichkeiten betreffend, exzellent. Be-dienung und Service ausgezeichnet.

2. Tag – Rita Guschelbauer war heute unsere Wanderführerin. Das Ziel soll das Skigebiet Reiteralm sein. Nach exzellenten Frühstück fuhren wir mit dem Bus in Richtung Pichl - Preunegg (799 m). Ein plötzlicher Stopp in Schladming (749 m) überraschte alle: Peter stieg aus und marschierte mit Stolz geschwellter Brust zur Planai. Dort bestieg er die Seilbahn und fuhr zum Drachenflieger-Startplatz nach oben. Er hatte sich, ohne etwas verlauten zu lassen einen Herzenswunsch erfüllt und absolvierte seinen ersten Tandem-Gleitschirmflug. Damit überraschte er nicht nur seine „First Lady“, sondern auch uns gewaltig.
Die Zurückgebliebenen fuhren dann weiter über die mautpflichtige Reiteralmstraße, hier wurde jedem Reiseteilnehmer eine so genannte „Sommercard“ ausgestellt, bis zur Eiskarhütte (1650 m). Es bildeten sich wieder zwei Gruppen, die erste mit 27 einschließlich Rita, die zweite mit 18 Personen. Die Geübten mit Rita über den Weg Nr.66 zur Reiteralmhütte (1716 m) über die Gasselhöhhütte (1741 m), weiter steil hinauf zur Gasselhöh’ (2001 m) dann dem Berggrat entlang zur Rippeteckspitze (2126 m), und hinab zum Obersee, die Unermüdlichen erklommen dann noch den Schober (2133 m).
Der Abstieg erfolgte wieder über den Obersee, Spiegelsee zum Speicherteich Gasselhöhhütte, weiter zur Reiteralmhütte und letztendlich zur Eiskarhütte, die sie um 14 Uhr 30 erreichten.
Die 2. Gruppe machten sich zu gleicher Zeit unter Führung von Klaus daran ebenfalls die Gasselhöhhütte zu erwandern. Der Panoramaweg Nr. 1 führte zunächst gemütlich am Berg entlang, dann jedoch als Steig nach oben. Auf einer gerodeten mit Sitzbänken bestückten Aussichtfläche wurde eine kurze Ruhepause eingelegt. Danach führte der Weg über Stock und Stein immer steil nach oben bis zur Ski-Bergstation Reiteralm (1860 m). Gegen 12 Uhr erreichte die Gruppe nach einem kurzen Abstieg die Gasselhöhhütte (1741 m). Jetzt war eine Stärkung notwendig. Danach wanderten wir wieder zu unseren Ausgangspunkt. Das Programm für den neuen Wandertag, wahrscheinlich der Dachstein, sollte wieder am nächsten Morgen beim Frühstück endgültig bekannt gegeben werden.

3. Tag – Um 9 Uhr fuhren wir Richtung Ramsau zur Dachsteinstraße. Als Wanderführer be-gleitete uns Gregor Planitzer dann ging es weiter nach oben zur Talstation (1680 m) der Gletscherbahn. Stürmischer Wind, Himmel grau in grau, ein ungemütlicher Ort.
Der Gletscher in einem erschreckenden Zustand, übersät von Spalten und Wasserstellen. Das Eis durchnäßt, schwarz gefärbt, Begehung unmöglich, Eispalast geschlossen. Erinnerungen an das Vorjahr wurden wieder wach, wolkenloser Himmel, windstill, schneeweißer Gletscher, gefahrlos begehbar, eine Traumwelt im Eispalast. Diese äußeren Umstände hielten uns nicht lange auf dem Gletscher, so fuhren wir in zwei Gruppen wieder talwärts und sammelten uns alle an der Talstation zu einer Wanderung zur Dachsteinsüdwandhütte (1871 m). Ein gut begehbarer Weg, stetig leicht ansteigend, führte unsere Gesamt-Reisegruppe hinauf zu unserem Zielpunkt, Eine Hütte mit Selbstbedienung, da gab es nichts zu meckern.
Die Gruppe Nr.1 verließ unter der Führung von Gregor die Hütte, um auf dem Weg Nr. 6 über den Weg Nr. 671 an Lerchet (1433 m) vorbei hinab und dann zur Glösalm (1527 m) wieder aufzusteigen. Die zweite Gruppe, geführt von Klaus, nahm den gleichen Weg, wie beim Aufstieg. Rolf hatte die erste Gruppe bei deren Abstieg verlassen und war zur Talstation der Gletscherbahn hinaufgestiegen. Von hier war es nur eine kurze Fahrstrecke bis zur Glösalm. Nach einer kurzen Pause fuhren dann beide Gruppen gemeinsam Rich-tung Hotel. Für den Abend war Tanz angesagt. Hans Koller, ein Alleinunterhalter, hatte Melodien für jung und alt auf Lager. Es wurde ausgelassen getanzt, getwistet, geschunkelt und herzhaft mitgesungen. Gegen Mitternacht war ein ausgefüllter Tag zu Ende und konnte als gelungen betrachtet werden.

4. Tag – Leider schenkte uns der Wettergott heute nur ergiebigen Regen. So war an eine Wanderung nicht zu denken, da sich der Regen im Tal zunehmend in Schneeregen und später in Schnee verwandelte. sollte ein Besuch bei „Loden Steiner 1888“ in Mandling (809 m) und eine Besichtigung der Dachstein - Destillerie im Mandelberggut (980 m).
So fuhren wir vom Hotel nach Mandling, Rolf und Marianne handelten die Besuchsbedingungen aus. Der Laden von Loden Steiner war reichlich bestückt, so konnten die Damen nach Herzenslust probieren, betrachten, aussuchen und letztendlich auch kaufen. Die Besichtigung der Lodenherstellung erfolgte in zwei Gruppen, Beginn um 10 Uhr und um 10 Uhr 20. Die Führung zeigte, welcher Aufwand nötig ist um Perlloden, Anzugsloden, Walkjanker, Fertigkleidung, Steirerloden, Wettermantelloden, kräftige Handstrickwolle und zweifach gedrehte Stoffe herzustellen. So ist es weiter nicht verwunderlich, daß die Preise für die edlen Endprodukte nicht gerade billig waren.
Die Führung jedenfalls war lehr- und aufschlußreich und zeigte deutlich auf, daß Weben noch immer gezielte, menschliche Handarbeit benötigt. Gegen 12 Uhr 15 ging es dann hinauf zum Mandelberggut. Etwa 5 cm Schnee waren gefallen, so konnte man schon jetzt von einem vorzeitigen Wintereinbruch sprechen. Auch die Führungen in der Brennerei gingen in zwei Gruppen vor sich und starteten gegen 12 Uhr 30. Die Jausenstation war bestens für einen Imbiss geeignet, sodaß die jeweiligen Wartepausen gut überbrückt werden konnten. Die weltweit einzigartige Latschenkieferbrennerei liefert neben heilkräftigen ätherischen Ölen und Salben auch Latschenkiefer-Gels. Die Destillerie verarbeitet nur heimische Produkte und liefert Edelliköre, Edelbrände und neuerdings auch „Malt Rock-Whisky“. Um 14 Uhr 15 verließen wir wieder das Mandelberggut, nachdem Rolf den Haus-herrn gebeten hatte voraus hinab zu fahren und entgegenkommende Fahrzeuge aufzuhalten. Es klappte vorzüglich. Ein Diavortrag von Clemens Handel ein ehemaliger Apotheker und jetziger leiden-schaftlicher Natur- und Landschaftsfotograf hat uns seine einmaligen, wunderbaren Bilder gekonnt, in geschliffener Sprache erläutert. Sein Thema: Die Berg- und Blumenwelt im Oberennstal. Morgen wird es noch eine Wanderung zum und um den Steirischen Bodensee geben.

5. Tag – Der letzte Tag begann wie die vorherigen, mit einem ausgiebigen Frühstück, an-schließend Gebäckverladung, gegen 9 Uhr Abfahrt, schon wandermäßig gekleidet, in Richtung Aich. Kurz davor in Ruperting führte die Straße den Berg hinauf über Höhenfeld nach Kurz und Petersberg, wo wir eine Mautstelle (Wege-Erhaltungs-Gebühr) passieren mußten. Dann waren die letzten Kilometer schnell zurückgelegt und wir erreichten den Parkplatz Seewigtal Stüberl (1143 m) Gemeinsam wanderten wir zum Steirischen Bodensee (1157 m) und gingen dem Ostufer entlang bis zum Wasserfall. Einige stiegen noch empor bis dahin, wo die Wassermassen auf den Berghang prasselten. Der Rückweg führte am Westufer entlang bis zum Forellenhof, denn wir zu einem Imbiss aufsuchten. Danach marschierten wir wieder gemeinsam zum Bus am Seewigtal Stüberl.
Abfahrt um 12 Uhr 30 via Weißenbach, Filzmoos, Richtung Eben auf die Autobahn. Unsere Rückfahrt ging weiter über den Knoten Salzburg nach Welserberg, dann auf die BAB bis zur Raststätte Holzkirchen, die wir um 15 Uhr erreichten. Kurze Kaffeepause und Verzehr des restlichen Kuchens, dann Weiterfahrt um 15 Uhr 30. Über München, Ingolstadt ging unsere Reise zügig, ohne Verkehrsprobleme, weiter bis zum Park- und Rastplatz Eichelberg zu einer 10-minütige Unterbrechung. Ohne weitere Stopps erreichten wir dann wohlbehalten wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz des TSV Wendelstein.
Den Organisatoren dieser Reise, der Kuchenabteilung und allen Helfern dieser Reise ein Kompliment für die Durchführung und Abwicklung dieses Ausflugs.
Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderreise im Herbst 2012.
MS

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Krankengymnastik Susanne Flesch


Geschrieben von Marianne Scheuerlein
Donnerstag, 13. Oktober 2011


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